Liebe Leser, stellt ihr euch jetzt auch eine wilde Verfolgungsjagd vor? Es geht links, rechts, bremsen und Gas geben. Und immer weiter von Punkt A zu Punkt B, dann zu C, D und so weiter und so fort. Wer wird verfolgt und wer ist der Verfolger?

Lasst uns diese Bilder einmal wieder vergessen und unseren Blick auf Prozesse richten. Was ist eigentlich ein Prozess?

Definition

Ein Prozess (laut Wikipedia) (von lateinisch procedere, „vorwärts gehen“) kann als ein Verlauf, eine Entwicklung oder ganz allgemein als ein System von Bewegungen bezeichnet werden. Vergleichbare Begriffe sind auch „Hergang“, „Fortgang“, „Ablauf“ und „Vorgang“. Die ursprüngliche Hauptbedeutung ist der Prozess als Rechtsbegriff.

Missverstandene Prozesse

Die Definition besagt also schon, dass ein Prozess mehrere Definitionen, bzw. Interpretationen zulässt. Oft werden Prozesse aber missverstanden. Sie werden als eine Abfolge wie oben beschrieben (auf A folgt B, dann C, dann D, E, F, G…) definiert. Und genau das ist ein großes Missverständnis und lässt oft wenig Spielraum nach links, rechts, oben, unten oder gar in eine ganz andere Richtung zu.

Process_ABCD

Es wird also angenommen, dass auf A ein B folgen muss. Und dadurch werden auch meist die Methoden ausgerichtet (und vorher entwickelt). Dieses Denken stammt aus dem Zeitalter der Industrialisierung, als Fließbänder in Fabriken eingesetzt wurden und eine Abfolge von A und darauffolgend B wichtig war. Sonst hätte der Prozess nicht funktioniert.

Heute ticken die Uhren anders

Das oben erwähnte Zeitalter der Industrialisierung ist heute nicht mehr. Wir leben heute im Zeitalter der Digitalisierung.

Heute können linear gedachte Prozesse durchaus immer noch funktionieren. Sie sollten aber auch immer hinterfragt werden dürfen. Ein linearer Prozess ist meist ein stark automatisierter Prozess.

Wenn wir Menschen (Mitarbeiter, Kunden, Partner) betrachten, dann liegt hier die Stärke gerade in der nichtlinearen Betrachtung, sondern in der Flexibilität. In der Möglichkeit der Veränderung. Das heißt also, Prozesse werden menschlich. Diese Stärke gilt es zu fördern. So können Grenzen überschritten und andere Blickwinkel eingenommen werden.

Wir folgen also nicht nur mehr linear A, B, C, etc. Sondern wir denken in dynamischen und flexiblen Prozessen. Und dadurch lässt sich immer noch ein Vorgang beschreiben – aber eben mit einer gewissen Flexibilität und der Möglichkeit zu agieren. Process_ABCD_dynamisch

Damit muss man sich als Unternehmen nicht mehr lange mit Prozessen beschäftigen, lange eine Reorganisation vornehmen, sondern man kann agieren und der Prozess richtet sich nach Menschen und Unternehmen.

Dadurch spart man Zeit, Nerven und hat den Blick wieder frei auf das Wesentliche. So können Menschen wieder in den Mittelpunkt gerückt werden und es bleibt Zeit, sich mit der Zukunft und Innovationen zu beschäftigen.

Wenn das nicht ein absoluter Mehrwert ist…

0 Kommentare zu “Folgen Sie diesem Prozess

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