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Will ich führen?

Will ich führen? Diese Frage sollte sich jeder Mensch stellen, wenn sie oder er eine Führungsaufgabe ausüben will. Oder vielleicht sogar bereits ausübt.

Diese Frage sollte sich jeder Mensch stellen, wenn sie oder er eine Führungsaufgabe ausüben will. Oder vielleicht sogar bereits ausübt.

Karriere

Wenn ich zurückblicke, dann wurde mir ein Bild von Karriere in den Kopf gesetzt. Es gab Aussagen wie „du musst gut in der Schule sein, damit mal was aus dir wird“ und „Karriere machen und Geld verdienen ist wichtig“. Dies war in der Schule so (die Geschichten die ich hier erlebt habe, teile ich gerne in persönlichen Gesprächen; nur soviel: liebe Lehrer, aus mir wurde etwas!) und auch zu Hause wurde dieses Bild vermittelt. Kurz: es war halt das natürliche kulturelle Bild der damaligen Zeit.

Das kulturelle Bild von Führung

Zu diesem Bild gehörte eben auch, dass man andere Menschen führte, dass man so viel Zeit im Büro verbrachte und die mitarbeitenden Menschen so zeitintensiv seien. Aber man schaukelt das schon, denn das gehört eben zum erfolgreichen Leben dazu.

Dabei war das Bild weitestgehend so, dass in einer Karriere eben auch geführt wurde. Man fing klein an (Lehrjahre sind keine Herrenjahre), arbeitete sich hoch und übernahm dann Führungsaufgaben. Karriere eben.

Soviel läuft falsch

Zugegeben, in der obigen Beschreibung habe ich ein wenig überspitzt. Natürlich gibt es Abstufungen. Wenn ich mich mit Menschen zu Karriere austausche, kommt aber sehr oft die ein oder andere Aussage genau in die beschriebene Richtung.

Und dabei läuft so viel falsch: Karriere, Erfolg, Work-Life-Balance, Führung gehört zur Karriere dazu – nein!

Führung ist eine eigene Aufgabe. Führung von Menschen bedeutet weitaus mehr, als dass es nur zum Karriereplan dazu gehört. Für Führung sollte ein Mensch sich bewusst entscheiden, verstehen, dass man mit anderen Menschen arbeitet und diese Menschen weiterentwickeln wird. Mit allem, was dazu gehört!

Führung heute

Eine Führungskraft (vgl. „Vorgesetzt„) ist nicht zwingend fachlich die beste Kraft im Unternehmen. Sie ist vielmehr dafür verantwortlich, dass die Menschen, mit denen die Führungskraft zusammen arbeitet, ihre individuelle Bestleistung erbringen. Sie beschäftigt sich mit der (Weiter-) Entwicklung der Menschen. Sie begleitet sie auf dem Abschnitt, den diese Menschen in eben diesem Bereich verbringen. Eine heutige Führungskraft hört zu, hilft, unterstützt und ebnet den Weg, sodass der Mensch die entsprechenden Aufgaben erledigen kann.

Für weiterführende Informationen zu den Eigenschaften einer heutigen Führungskraft empfehle ich unbedingt den Beitrag von Conny Dethloff „Eigenschaften einer guten Führungskraft? Frag` doch einfach Platon„.

Wie gesagt, fachlich kann durchaus Wissen vorhanden sein. Eine absolute Expertise ist aber meistens nicht unbedingt förderlich, denn sonst wird es irgendwann wieder nur Management. Eine Führungskraft mit entsprechender Persönlichkeit ist man dann eher nicht.

Also, liebe Führungskräfte: wollt ihr führen? Seid ihr eine Führungskraft? Oder macht ihr das nur aus kultureller Karrieresicht?

1 Kommentar zu “Will ich führen?

  1. Pingback: Spa(h)nnende Führungskultur – Veraenderung Starten

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