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Vier Generationen

Vor Kurzem hatte ich mit drei Menschen im privaten Rahmen eine Diskussion über Arbeit, Arbeitszeit und Arbeitsort. Wir hatten unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen dazu. Es war eine tolle Diskussionsrunde. Das Ergebnis, sofern es eines gab, ist in diesem Beitrag nicht ausschlaggebend. Mir wurde nämlich nach dem Gespräch eine Sache bewusst: an diesem Tisch saßen vier (4!) Generationen, die miteinander ihre Erfahrungen und Sichtweisen diskutiert haben! Das war eine wunderbare Erfahrung für mich.

Vor Kurzem hatte ich mit drei Menschen im privaten Rahmen eine Diskussion über Arbeit, Arbeitszeit und Arbeitsort. Wir hatten unterschiedliche Sichtweisen und Meinungen dazu. Es war eine tolle Diskussionsrunde. Das Ergebnis, sofern es eines gab, ist in diesem Beitrag nicht ausschlaggebend. Mir wurde nämlich nach dem Gespräch eine Sache bewusst: an diesem Tisch saßen vier (4!) Generationen, die miteinander ihre Erfahrungen und Sichtweisen diskutiert haben! Das war eine wunderbare Erfahrung für mich.

Die Menschen

Wie eingangs erwähnt, waren wir zu viert. Ich habe die Einordnung der Generationen von Spiegel Media übernommen. Die Übersicht heißt „Das Generationen-Konzept„.

Auf Profile, Steckbriefe, Persona, etc. gehe ich nicht weiter ein und ist hierfür auch nicht relevant. Folgende Generationen haben mitdiskutiert:

  • Nachkriegs-Generation
  • Generation X
  • Generation Y/Millenials
  • Generation Z

Wenn man nun aus Sicht der Arbeitserfahrung schaut, ist alles vertreten: von Anfang des Arbeitslebens, über mittendrin und Richtung Rente gehend, bis hin zu in Rente angekommen. Also genau die richtige Konstellation, um über Veränderung in der Arbeit zu sprechen. Und es waren zwei am weitesten entfernte Extreme mit dabei: Generation Nachkrieg war über 30 Jahre beim gleichen Unternehmen und auf der anderen Seite hat Generation Z gerade den ersten Job begonnen. Die beiden anderen Generationen dazwischen hatten schon mehrere Jobwechsel hinter sich, wobei auch hier sichtbar wurde, dass Generation Y mehrere Arbeitgeber als noch die Generation X hatte. Man sieht schon, die „Schubladen“ passen doch irgendwie ganz gut (hierzu ist eben auch ein toller Beitrag auf t3n erschienen).

Wo und wie arbeite ich?

Es begann mit der Frage, wo und wie lange man arbeitet. Konkret ging es darum, ob anstelle des Home Office auch von überall (bspw. CamperVan) aus gearbeitet werden kann. Natürlich ging es auch um die Dauer, die man dann für die Arbeit aufbringt (entspricht ein Tag acht Stunden?!).

Hierzu haben wir unsere Standpunkte dargelegt, die Argumente der anderen angehört und eben die Erfahrung und persönlichen Sichtweisen ausgetauscht. Eine ganz normale und tolle Diskussion auf Augenhöhe.

Diskussionsende

Das Ende der Diskussion war, dass wir nicht „Die Lösung“ gefunden haben. Wir haben akzeptiert, dass es eben andere Sichtweisen gibt und nicht die eine Lösung geben kann. Wir haben gegenseitig unsere Meinungen akzeptiert und uns als Personen respektiert.

Im Unternehmen

Wenn ich diese Diskussion nun auf Unternehmen übertrage, dann wird wieder klar, dass wir genau solche Gegebenheiten auch in Unternehmen vorfinden: verschiedene Generationen und damit Erfahrungen und persönliche Sichtweisen, die miteinander arbeiten. Diskussionen, die aufgrund unterschiedlicher Perspektiven entstehen. Grundlagen, die eben auf anderen Erfahrungswerten basieren.

Veränderung

Wenn nun eine Veränderung stattfinden soll, dann ist es extrem wichtig, dass genau auf diese unterschiedlichen Menschen eingegangen wird. Es gibt verschiedene Erfahrungswerte, Sichtweisen auf das Vergangene und auch auf die Zukunft. Es lassen sich eben nicht alle Menschen über einen Kamm scheren (zum Glück!), sondern es gilt auf das Individuum Mensch einzugehen. Diese Vielfalt ist etwas besonderes und muss einfach berücksichtigt werden!

Veränderung

Soll nun eine Veränderung stattfinden, dann ist es extrem wichtig, dass genau auf diese unterschiedlichen Menschen eingegangen werden muss. Es gibt unterschiedliche Erfahrungswerte, Sichtweisen auf das Vergangene und auch auf die Zukunft. Es lassen sich eben nicht alle Menschen über einen Kamm scheren (zum Glück!), sondern es gilt auf das Individuum Mensch einzugehen.

Persönlich bin ich davon überzeugt, dass aber genau das auch so viel Spaß macht. Klar wird es auch Probleme geben. Darf und muss es auch. Es darf knirschen, diskutiert und Sichtweisen ausgetauscht werden. Denn genau so, durch heterogene Teams und Menschen kann etwas Neues entstehen. Und sei es „nur“ ein neuer Prozess. Wichtig ist, dass die Menschen einbezogen werden. Es wird Spaß machen!

Mitnehmen

Es wird immer viel darüber gesprochen, oft sind es Floskeln: nehmt den Menschen mit! Genau das zeigt auch die Diskussion wieder. Man muss sich die Sichtweisen anhören, diskutieren und die Menschen mitnehmen. Natürlich kann es auch mal passieren, dass man nicht jeden mitnehmen kann. Auch hier gilt wieder eine offene Herangehensweise und Zuzuhören, was diesem Menschen wichtig ist. Auch wenn man gegen eine Meinung und Sichtweise entscheidet, trifft man diese Entscheidung dann aber auch bewusst und kann dies erläutern. Auch dann fühlen sich die Menschen abgeholt. So wird eine transparente Kultur gefördert und es wird verstanden, wie und warum Entscheidungen getroffen werden.

Es gibt aber keinen Grund, eine Veränderung nicht zu starten! Die Menschen mitnehmen, ist dabei der wichtigste erste Schritt.

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